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Schweiz - Wo die Eile Weile hat

Was ist die Hauptstadt der Schweiz? Bern? Zürich? Fangfrage, denn offiziell hat die Schweiz keine Hauptstadt (de facto ist es aber Bern als Sitz der Regierung). Fast möchte man sagen, die Eidgenossen ticken anders, aber schließlich sind die Schweizer Uhren für ihre Präzision bekannt. Apropos Uhr, in dem kleinen Land geht alles etwas gemächlicher zu. Beim Streichen der Turmuhr schlägt der Stundenzeiger dem Schweizer bekanntermaßen den Pinsel aus der Hand. Genug gespottet, denn die Schweizer lachen sowieso zuletzt. Wirtschaftlich stabil, innovativ, modern - mit diesen Adjektiven kann sich die Schweiz brüsten ? Und mit der wunderschönen Landschaft aus kleinen Seen und hohen Bergen. Ob Schokolade oder Amtssprache: Die Schweizer legen immer noch einen drauf. Das sieht man am dicken Plus auf der Flagge. Sie wollen wissen, wie man bei unseren Nachbarn im Süden am schönsten Urlaub macht? Dann "los emol!" ("Hör mal zu!")

Willkommen im Land der Kantönli und winzigen Weinberge

Faehri in Basel

Mit dem Rütlischwur 1291 fing es an, der Mythos um Nationalheld Wilhelm Tell bestärkt es: Die Schweizer sind "ein einig Volk von Brüdern". Auf die Entstehung ihrer Willensnation sind die Schweizer stolz. Nicht die gemeinsame Kultur oder Sprache hält sie zusammen, sondern die gemeinsamen Werte. Freiheit, Unabhängigkeit, Ausgewogenheit und Stabilität. Das klappt seit Jahrhunderten trotz großer Unterschiede von Kanton zu Kanton gut. Deutsch, Italienisch, Französisch und Rätoromanisch wird in dem 220 mal 350 Kilometer großen Land gesprochen. Für die direkte Demokratie ist die Nation bekannt, jederzeit kann das Volk ein Referendum einreichen. In manchen Orten versammeln sich die Bürger immer noch unter freiem Himmel, um per Handheben politisch abzustimmen. Und dann der Kantönligeist. Jeder der 26 Kantone ist anders. Anhand der Mundarten wissen die Schweizer genau, wo jemand herkommt. Scherzhaft wird vom "Röstigraben" gesprochen, jede gedachte Linie, die die französischsprachige Schweiz von der deutschspracheigen Schweiz trennt und den gefühlten kulturellen Unterschied markiert. Und trotzdem: Die Schweiz ist wirtschaftlich erfolgreich, politisch stabil und die Schweizer gelten als eines der glücklichsten Völker der Welt (Platz 4 laut Weltglücksbericht 2017).

Jungfrau Region

Sie sehen, die Schweizer ticken wirklich etwas anders. So weiß auch bis heute niemand, warum es in Bern den Kindlifresserbrunnen gibt, die Statue eines Kinderfressers, der einen kleinen Nackedei verschlingt. Apropos verschlingen, rekordverdächtige zehn Kilo Schokolade isst der Schweizer jährlich - was niemanden verwundert, der schon mal Schweizer Schokolade gegessen hat. Auch der Wein ist erlesen - davon werden aber nur zwei Prozent wird exportiert. Der kleinste Weinberg der Welt (mit ganzen drei Rebstöcken) im Wallis gehört einem strikten Anti-Alkoholiker, dem Dalai Lama. Der promintente Rebensaft wird, mit Schweizer Grand Cru gemischt, für einen guten Zweck verkauft.

So geht's hin

Die Schweiz ist nicht Teil der EU, aber des Schengener Abkommens. Das heißt, es gibt keine Personen-, aber Zollkontrollen. Es gelten also andere Zollbestimmungen und Freimengen als innerhalb der EU (Waren im Wert von 300 CHF sind zollfrei einführbar). Auch tagsüber müssen Autos das Abblendlicht an haben. Die Autobahnen in der Schweiz sind mautpflichtig. Der erste Stopp nach der Grenze ist also eine Post, Tankstelle, Werkstatt oder ein Straßenverkehrsamt. Die Vignette gilt bis zum 31. Januar des Folgejahres und kostet 40 Schweizer Franken - meist können Sie auch in Euro zahlen. Auf der Schweizer Autobahn gelten 120 km/h als Obergrenze, auf Schnellstraßen 100 km/h, innerhalb von Ortschaften, 50 km/h, außerhalb 80 km/h soweit nicht anders angegeben. Die Verkehrskontrollen in der Schweiz sind sehr streng, die Strafen höher als in Deutschland. Geschwindigkeitsübertretungen werden schon ab 1 km/h geahndet. Wer innerorts 21 km/h zu schnell fährt, ist in der Schweiz für mindestens einen Monat das "Billet" los - sprich den Führerschein. Die Promillegrenze liegt bei 0,5.

Familie im Schnee in der Schweiz

Winterreifen sind in der Schweiz nicht vorgeschrieben, aber in den Wintermonaten erforderlich. Zudem sind im Winter viele Pässe gesperrt. Noch eine Besonderheit in den Bergen: Besteht keine Ausweichmöglichkeit, muss das bergabwärtsfahrende Auto zurücksetzen, es sei denn, der andere Wagen ist deutlich näher an einer Ausweichstelle.

Internationale Flughäfen gibt es in der Schweiz drei: Zürich, Genf und Basel-Mulhouse Freiburg. Die Deutsche Bahn hat jeden Tag 35 Direktverbindungen in die Schweiz. Innerhalb der Schweiz ist Bahnfahren ein Traum: Die Bahn ist pünktlich. Immer.

So ticken die Schweizer

Deutschland und die Schweiz sind durch die gemeinsame Sprache verbrüdert - sollte man meinen. Aber Hochdeutsch ist für die Schweizer eine Fremdsprache, eine ungeliebte dazu. Geschliffenes Deutsch hört man in der Schweiz selten. Und ihre charmanten Schwytzerdütschen Ausdrücken behalten sie immer bei: Matten haben nichts mit Turnen zu tun, sondern sind Wiesen, Velo bezeichnet das Fahrrad und Glace Speiseeis. Wer in der Schweiz gegen eine Tür stößt, der hat sich nicht wehgetan, sondern sie nur geöffnet und wenn Ihnen jemand ein Telefon geben will, bekommen Sie nur einen Anruf. Das sorgt schon mal für Verwirrung bei deutschen Muttersprachlern. Sie werden des Öfteren nachfragen müssen. Höflichkeit wissen die Schweizer sehr zu schätzen: man bedankt sich bei jeder Gelegenheit, selbst für?s Bezahlen im Supermarkt. Die Eidgenossen sind großzügig mit dem Konjunktiv und Höflichkeitsfloskeln. Eine typisch deutsche Formulierung wie: "Ich krieg zwei Brötchen" klingt für die Schweizer wie ein Befehl. Der Schweizer an sich ist gemütlich, zurückhaltend, bescheiden. Man zelebriert das Understatement. Die typisch deutschen Tugenden haben eigentlich die Schweizer erfunden: akribische Pünktlichkeit, Sinn für Ordnung und Sauberkeit. Es wurden sogar schon Schweizer beim Saugen ihres Garagenvorplatzes beobachtet.

So schmeckt die Schweiz

Fondue

Das Wichtigste zuerst: Ja, die Schweizer Schokolade ist wirklich so lecker und jeden Rappen wert. Die Schweizer lieben Geschnetzeltes, als Beilage Rösti (zumindest östlich vom Rösti-Graben), Knöpfli (Spätzle) und Esskastanien. Sonntags gibt es zum Frühstück einen frischen Hefezopf. Süßspeisen sind regional vielfältig: Baseler Läckerli, Schaffhausener Zungen, Engadiner Nuss- und Aargauer Rüblitorte. Die Nationalgerichte Raclette und Käsefondue sind eher etwas für den Winter - zum und ins Fondue gibt es reichlich Kirschschnaps. Die leicht angebrannte Kruste am Boden ist dabei eine besondere Delikatesse. Wer seinen Durst nicht mit den ausgezeichneten Schnäpsen, Alpen- oder Kräuterbitter löschen mag, greift entweder zum Bier (eine "Stange" sind 0,3 Liter), Schweizer Weinen (gern aus dem Tessin oder Wallis) oder der beliebten Limonade Rivella.

Das sollten Sie gesehen haben

Gondel

Ein Drittel der Schweiz ist mit Wäldern bedeckt. Fast zwei Drittel nehmen die Alpen ein. Der überwältigenden Natur kann man also kaum entkommen - will man auch nicht. Die Schweiz ist für ihre großartigen Landschaften bekannt: Wintersportler zieht es in die Skiregionen Berner Oberland, Zermatt, Engadin und Saas Fee. 7.500 Kilometer Pisten, 5.500 Kilometer Loipen, 200 Skischulen - kein Alpenland hat so viele Viertausender und damit Skigebiete. Südlich des Genfer Sees kann man sogar über die Landesgrenzen hinaus den Berg hinunterwedeln: Das riesige Skigebiet Les Portes du Soleil besteht aus zwölf Schweizer und französischen Orten.

Sie wollen im Urlaub dem Langsamverkehr (= Schweizer Begriff für Wandern und Radeln) nachgehen? Die Schweiz ist ein Veloland mit 3.300 Kilometern Radwegen. Auch für Inlineskater gibt es viele ausgewiesene Routen. Wer die Berge nicht nur ansehen möchte, kann Klettertouren mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden machen. Und Wandern? Wenn Sie in Interlaken aus dem ICE steigen, sind Sie direkt in der Jungfrau-Region mit dem Drei-Gestirn Eiger, Mönch und Jungfrau. Der Eiger Trail führt ganz nah an die berühmte Eiger-Nordwand und im Gotthardmassiv kann man in wenigen Stunden die Quellen von Rhein, Reuss, Rhone und Ticino erlaufen. Wandern Sie durch die Engelberger Bergwelt oder das raue Jura-Gebirge, machen Sie einen Treck ab Zermatt am Matterhorn oder erkunden Sie die Viamala in Graubünden mit ihren tiefen Schluchten, alten Brücken und Burgen - es ist fast schon egal, wohin Sie in der Schweiz wandern. Die Aussichten auf den 60.000 Kilometern Wanderwegen sind überall spektakulär und einzigartig.

Zürich Tourismus

Dank der Neutralität der Schweiz wurde das Land von beiden Weltkriegen verschont, so dass viele historische Innenstädte und Baudenkmäler heute noch erhalten sind, zum Beispiel die ältesten Holzhäuser Europas im Kanton Schwyz.

Eigentlich-nicht-aber-irgendwie-doch-Hauptstadt Bern hat eine entzückende Altstadt, die UNESCO-Weltkulturerbe ist. Die Haupteinkaufsstraßen werden von den sogenannten Lauben (Arkaden) gesäumt, so dass man beim Shoppen trocken bleibt. Hier gibt es auch eine Besonderheit: die Kellergeschäfte. Die alten Vorratskeller unter den Häusern dienen heute als Läden. Ihr Wappentier, den Bären, hält sich Bern im Bärenpark. Zürich gilt als "Downtown Switzerland" und beeindruckt mit einem einzigartigen Panorama auf den Zürichsee und einer der exklusivsten Einkaufsmeilen in Europa, der Bahnhofsstraße. Von Luzern am Vierwaldstättersee heißt es, sie sei die schönste Stadt des Landes - und das bei der Konkurrenz! Die Kapellbrücke mit Wasserturm ist das Wahrzeichen der Stadt. Hier steht auch das größte und meist besuchte Museum in der Schweiz: das Verkehrshaus, in dem Flugzeuge, Lokomotiven und Autos zu sehen sind.

So ist das Wetter

Rade

Aufgrund der großen Höhenunterschiede ist das Klima in der Schweiz sehr unterschiedlich. Während es nördlich der Alpen eher gemäßigt ist, herrscht südlich der Alpen mediterranes Wetter. Im Osten ist es etwas wärmer als im Westen, der Süden ist niederschlagsreicher als der Norden. Dezember bis März sind für den Winterurlaub bestens geeignet, Mai bis Oktober für den Sommerurlaub. Ein besonderes Wetterphänomen ist der Fön, der von Frühjahr bis Herbst immer wieder für mildes Wetter sorgt - ein Temperatursprung von 15 Grad Celsius ist nicht ungewöhnlich.

Das sollten Sie auch noch wissen

Schon seit 1974 ist das Trinkgeld in Schweizer Gaststätten im Preis mit inbegriffen - wird also nicht mehr erwartet. Doch ein kleines "pourboire" wird gern gesehen. Kofferträger erhalten üblicherweise ein bis zwei Franken pro Gepäckstück, Zimmermädchen denselben Betrag pro Tag. Sparen kann man dagegen, wenn man seinen Museumsbesuch am ersten Sonntag im Monat plant: In vielen Städten ist der Eintritt dann kostenlos.

Achtgeben sollte man beim Telefonieren: Die EU-Roaming-Begrenzungen gelten in der Schweiz nicht. Sie können aber eine Schweizer Pre-Paid SIM-Karte in den Supermärkten kaufen.

Das schönste Souvenir

Schweizer Taschenmesser und Uhren können Sie überall auf der Welt kaufen. Bringen Sie lieber etwas mit nach Hause, was Sie nur hier bekommen. Zum Beispiel Schokolade. Ja, Toblerone und Lindt gibt es auch in Deutschland, aber Teuscher, Cailler, Ragusa und Branche werden in Deutschland eher selten verkauft. Da der Schweizer Wein so gut wie nicht exportiert wird, ist ein Urlaub eine gute Gelegenheit, die eine oder andere Flasche mitzunehmen (vier Liter dürfen Sie über die Grenze in die EU bringen). Wer es nicht weit bis nach Hause oder Kühlmöglichkeiten hat: Der Schweizer Käse, z. B. für Raclette, ist ein gutes Mitbringsel. Ein ungewöhnliches Schweizer Produkt ist der Wickelfisch, eine wasserdichte, fischförmige Tasche, die beim Flussschwimmen benutzt wird.

Fasnachtsbrunnen Basel

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