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DIE SPANISCHE HOFREITSCHULE

Spitzenballett ohne Tutu: Wiens Prachthengste

Die Spanische Hofreitschule zeigt seit 450 Jahren Reitkunst in Perfektion. Jede Aufführung ein Meisterwerk. Sind die weißen Hengste mit der Ausbildung fertig, werden sie als "Professor" angeredet. Mal den edlen Lipizzanern beim Warm up zuschauen? Die "Morgenarbeit" kann täglich von 10.00 bis 12.00 Uhr besucht werden und kostet 15 Euro.

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Elegant und anmutig stolzieren die Schimmel über die Reitbahn. Scheinbar schwerelos fliegen sie durch die Lüfte. Bäumen sich vor den Zuschauern auf. Wackler? Nicht hier. Ob Galopppirouette, Passage, Piaffe - jede Gangart sitzt, ein Gesamtkunstwerk aus Harmonie und Pracht. Schwere Kristalllüster, Stuck und Säulen tauchen die weiße Augenweide in eine fast vergessene kaiserliche Märchenkulisse.

Nur in Wien gibt es so etwas zu sehen. Seit 2015 gehört die Spanische Hofreitschule zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Der Name "Spanisch" geht zurück ins 16. Jh. als der damalige König Pferde von seinem Spanienaufenthalt mitbrachte. Die Rösser waren edel, feurig und gelehrig - perfekt geeignet für die Reitkunst. Die Spanische Hofreitschule ist seitdem die einzige Institution der Welt, an der die Renaissancetradition der "Hohen Schule” unverändert weiterlebt. Also Pferdedressur des höchsten Schwierigkeitsgrads. Acht bis zwölf Jahre dauert es, bis die alteingesessenen Bereiter einen Anwärter in ihre Riegen aufnehmen. Vom Lehrling zum sogenannten Eleven, schließlich Bereiteranwärter und endlich Bereiter. Erst wenn der Anwärter seinen Lipizzanerhengst perfekt eingeritten hat, er in der Schulquadrille mitreiten kann - ist die Ausbildung beendet. Was für ein Akt.

Die Aufführungen finden in der Winterreitschule im Michaelertrakt der Hofburg statt: ein Traum barocker Architektur und eine der prachtvollsten Reithallen der Welt. Mindestens einmal pro Woche sind die einzigartigen und anmutigen Vorführungen zu bewundern. Ganze 70 Minuten pure Pferdefreude. Das morgendliche Training kann indes fast täglich besichtigt werden. Bei der Morgenarbeit trainieren die Bereiter weniger die berühmten Schulsprünge, sondern führen Lockerungsübungen durch und stärken die Muskulatur der Pferde. Es ist das Mini-Programm für den kleinen Geldbeutel.

Geöffnet: Morgenarbeit Di. - Fr. 10.00 - 12.00, Eintritt Erwachsene 15,- Euro; Führungen fast täglich 14.00, 15.00 und 16.00, Eintritt Erwachsene 18,- Euro; Vorführungen am Wochenende 11.00, ab 25,- Euro (Stehplätze) bis 217,- Euro (Loge 1. Reihe).

Fotos: Wien Tourismus, Lukas Beck, Herbert Graf, Lois Lammerhuber

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