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BERGWERKE

Es war der Bergbau, der nicht nur einer ganzen Region, dem Erzgebirge, seinen Namen gab, sondern auch das Leben der Menschen in Brauchtum und Sitte bis heute prägt. Der Bergbau auf Silber und andere Erze ist längst Geschichte. In zahlreichen Schaubergwerken lässt sich Geschichte hautnah erleben.

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Besucherbergwerk "Markus-Röhling-Stolln" Frohnau: Bereits wenige Jahre nach dem Silberfund am Schreckenberg 1491 dehnte sich der Bergbau auf das spätere Grubenfeld der Grube Markus Röhling aus. Der heutige Stollen entstand ab 1500. Der Haupterzgang der Grube wurde 1733 entdeckt. Nach einer knapp 600 Meter langen Fahrt mit der Grubenbahn kann der Besucher in diesem seit 1994 vom Verein Altbergbau Markus Röhling Stolln e.V. betriebenen Besucherbergwerk Zeugnisse aus der Zeit des Silber- und Kobaltbergbaus von 1733 bis 1857 und des Wismut-Uranbergbaus der 50er Jahre besichtigen. Sehenswert ist auch das 9 Meter hohe Wasserrad, welches von den Mitgliedern des Vereins Altbergbau funktionsfähig nachgebaut wurde.

Schaubergwerk "Tiefer Molchner Stolln" Pobershau: Der Besucher dieses 1934 eingeweihten und damit ältesten Besucherbergwerkes im Erzgebirge kann sich einen Einblick in den seit dem Mittelalter bis in das vorige Jahrhundert betriebenen Erzbergbau verschaffen. Im übertägigen Wismut-Teil findet sich die Fortsetzung des sächsischen Bergbaus im 20. Jahrhundert. Das Schaubergwerk befindet sich im Gebiet des alten Zinnbergbaus auf dem Matthias Morgengang, dem Jung Burkhardter Morgengang bis zum silberreichen Molchner Spat. Betreiber des Schaubergwerkes ist Gernot Scheuermann.

Saigerhütte Grünthal mit Kupferhammer: An der Silberstraße und unmittelbar am kleinen Grenzübergang zur tschechischen Republik liegt die Saigerhütte Grünthal. Sie ist der letzte Sachzeuge der Buntmetallurgie in Mitteleuropa, in dem seit 1537 durch das Saigerverfahren Silber und Kupfer getrennt wurden. Ein Ensemble von Bauten mit verschiedenen Schmelzhütten, Hämmern, der Faktorei, dem Schichtmeisterhaus, den Arbeiterwohnhäusern, der Hüttenschule, der Hüttenschänke und der Hüttenmühle erinnert an die Zeit von Georg Agricola und wird zum Teil museal genutzt. Hohe Mauern schützen die Produktionsstätte. Im Althammer wird der Hammer in Funktion vorgeführt, in der Langen Hütte kann man die verschiedenen Öfen, Herde und ein Pochwerk besichtigen, wodurch es möglich war, beide Metalle voneinander zu trennen. In einem Arbeiterwohnhäuschen wird die Wohnumwelt der Familie eines Hüttenarbeiters im 19. Jahrhundert erlebbar, welche die Hüttenleute umgab. Im Zimmerhaus befindet sich eine Ausstellung der verschiedenen Transportwagen, im Herrenhaus ist eine Schauwerkstatt des heimischen Handwerks zu besichtigen. Eine zentrale Ausstellung in der Mehrzweckhalle informiert über die 460-jährige Geschichte der Metallurgie in Olbernhau. Ein Walzgerüst vor dem Neuhammer repräsentiert den letzten Abschnitt, als in Olbernhau bis 1991 Stahlbleche gewalzt wurden. So ist dieses technische Museum ein bedeutendes Denkmal der Produktion und der Lebensweise der Hüttenleute.

Lehr- und Schaubergwerk "Frisch Glück" Johanngeorgenstadt: Das Bergwerk zum Anfassen. Die Bergleute von "Frisch Glück" laden ein, einmal selbst Bergmann zu sein. Denn im Schaubergwerk kann man aktiv die Arbeit des Bergmanns erleben. Kommen Sie ins untertägige Erzgebirge! Vom Silberbergbau bis zur Wismut wird hier alles zum Anfassen erklärt und vorgeführt. Aber auch Sie dürfen Hand anlegen und erfahren, wie die Bergleute gearbeitet haben. Da die Temperatur ganzjährig 8° Celsius beträgt, ist warme Kleidung empfehlenswert. Auch festes Schuhwerk ist angebracht. Gerne werden die Bergführer erzählen, warum das Schaubergwerk auch den Namen "Das Glöckl” trägt.

Lehr- und Besucherbergwerk "Himmelfahrt-Fundgrube" Freiberg: Die historische Grubenanlage "Alte Elisabeth", die zusammen mit der Schachtanlage "Reiche Zeche" zum ehemaligen Grubenunternehmen "Himmelfahrt-Fundgrube" gehörte, besticht mit der komplett erhaltenen Übertagearchitektur aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts samt ihrer Einrichtung. Im Schachthaus informiert eine museale Ausstellung zur Geschichte des Erzbergbaus. Eine 12-PS-Dampfmaschine mit stehendem Zylinder für einen Kolbenhub von 933 Millimeter aus dem Jahr 1849, die funktionstüchtige Hängebank und das in der Nähe aufgestellte "Schwarzenberggebläse" aus den Jahren 1830/31 mit neogotischer Industrieformgestaltung sind Kostbarkeiten sächsischer Industriegeschichte. Dazu kommen Förderwagen, Wassersäulenmaschine, Bergschmiede, Scheidebank und eine bergmännische Betstube mit Orgelpositiv. Teile des 1913 stillgelegten Verbundbergwerkes wurden als Lehr- und Versuchsbergwerk weiterbetrieben. Nach einer erneuten Produktionsphase zwischen 1950 und 1969 wurde die "Himmelfahrt-Fundgrube" 1981 als Lehrgrube wiedereröffnet und später auch als Besucherbergwerk genutzt. Die Untertageanlage kann man nach vorheriger Anmeldung in einer mehrstündigen Führung besichtigen.

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